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Fischereiverbot mit Auswirkungen für den Tourismus

Die Fischerei mit den typischen Krabbenkuttern ist für viele Tourismusorte an der ostfriesischen Nordseeküste ein gewachsenes Alleinstellungsmerkmal, welches nicht mit Geld zu bezahlen ist. Als authentischer Bestandteil der maritimen Vermarktungsstrategie genießt die Krabbenkutterfischerei eine hohe touristische Wertschätzung. Sollte die Fischerei aufgrund der von der EU-Kommission geplanten Verbote von Grundschleppnetzen in den Meeresschutzgebieten eingestellt werden müssen, hätte dieses auch weitgehend erkennbare Nachteile für den Tourismus zur Folge.

Dessen sind sich die Geschäftsführer der Tourismusorganisationen in Greetsiel, Norden-Norddeich und Neuharlingersiel sicher. Die in den Tourismusorten angebotenen Hafenfeste, Kutterregatten und -korso haben im Kern das Ziel, die Gäste über die schonende Fischerei mit Baumkurren zu informieren und dafür zu werben. Ohne die grundlegende Fischerei hätten diese Veranstaltungen ihre wahrhaftige Grundlage verloren und würden an Authentizität einbüßen. Diese Folge gilt gleichermaßen für die in den Restaurants und Fischgeschäften fangfrisch angebotenen Fischprodukte wie Fisch, Krabben und Muscheln. Der Tourismus an der ostfriesischen Küste stellt sich hinter die Kutterfischerei und unterstützt die Bemühungen, die geplanten Einschränkungen zu verhindern.

So waren Vertreter:innen der drei vorgenannten Fischereiorte kürzlich auch bei der beeindruckenden Demonstration in Büsum, anlässlich der dort stattfindenden Agrarministerkonferenz, vor Ort. Sehr viele Kutter haben die lange und auch witterungsbedingt beschwerliche Reise nach Büsum unternommen und waren dort zahlreich und laut hörbar mit Böllerschüssen und Hörnerhupen vertreten. Im Nachgang zu dieser Veranstaltung wurde gerade auch durch die Beteiligung an der Petition „Hilfe – Stoppt den Untergang der Küstenfischerei!!“ deutlich, dass sich eine breite Mehrheit der Bevölkerung mit den hiesigen Krabbenfischern solidarisiert und sich dafür einsetzt, dieses Kulturgut zu erhalten.

Die verantwortlichen Geschäftsführer und Kurdirektoren Benjamin Buserath (Krummhörn), Stefan Krieger (Norden-Norddeich) und Andreas Eden (Neuharlingersiel) haben sich im Nachgang der Veranstaltung in Büsum darauf verständigt, die touristische Abhängigkeit der Fischereiorte zu verdeutlichen und sich für den Erhalt der Küstenfischerei einzusetzen.

23_04_03 Fischereiverbot 2024, Benjamin Buserath und Andreas Eden <?php echo $image_title; ?>

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