So geht mobil in der VEJ-Region!
Es gibt tolle Neuigkeiten: die Verkehrsregion Ems-Jade (VEJ) befindet sich mitten im Wandel zum Umwelt- und Mobilitätsverbund.Seit 1997 setzt sich die VEJ für den kontinuierlichen Ausbau des ÖPNV-Angebots ein. Fest …
Am 07. Februar traf sich das Präsidium des Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbandes Jade e.V. mit Sven Giegold, ehem. Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und stellvertretender Bundes-Vorsitzender und Sina Beckmann MdL, um aktuelle Herausforderungen in verschiedenen Bereichen wie Arbeitszeitgestaltung, Gesundheitsreform und nachhaltiger Energiezukunft zu diskutieren.
Flexibilisierung von Arbeitszeiten
Eines der Themen war die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und die Notwendigkeit, traditionelle Arbeitszeitmodelle zu überdenken. Der AWV sowie Sven Giegold betonte, dass in einer zunehmend dynamischen Arbeitswelt flexible Modelle entscheidend sind, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Beschäftigten gerecht zu werden. Diese Flexibilität könnte nicht nur die Lebensqualität der Arbeitnehmer verbessern, sondern auch die Produktivität und Innovationskraft der Unternehmen stärken.
Gesundheitswesen im Wandel: Demografischer Wandel und Migration
Ein weiteres Thema war die Reform des Gesundheitswesens angesichts des demografischen Wandels. Die Kosten für das Gesundheitswesen steigen, da die Bevölkerung immer älter wird, während gleichzeitig die Zahl der Erwerbstätigen zurückgeht. Es wurde diskutiert, wie wichtig es ist, die Migration als eine Schlüsselquelle für die Sicherstellung von Fachkräften im Gesundheitswesen zu nutzen.
Es gehe nicht nur um die Zuwanderung von Arbeitskräften, sondern auch darum, Erwerbspotentiale innerhalb der bestehenden Bevölkerung zu erschließen.
Bürokratieabbau und Strukturreformen im Baugewerbe
Ein weiterer wichtiger Punkt war der Abbau von Bürokratie, der in vielen Bereichen, nicht zuletzt im Baugewerbe, ein Hindernis für Innovation und Effizienz darstellt. In diesem Kontext wurde der Bedarf an umfassenden Strukturreformen betont, die Bürokratie abbauen und gleichzeitig Nachhaltigkeitsziele erreichen können. “Natürlich müssen wir klimaneutral werden, aber strengere Bauvorschriften führen nicht immer zum Ziel. Wenn die Vorschriften zu streng sind, sind weder Renovierungen noch Neubauten kostendeckend”, sagte AWV-Präsident Tom Nietiedt.
Sven Giegold machte klar, dass Änderungen im Baugesetz beschlussfertig im Bundestag liegen. “Unter anderem soll es leichter werden rechtssicher von den vielen DIN-Normen abzuweichen. Das kann das Bauen schneller, günstiger und umweltfreundlicher machen. “Unter anderem soll es leichter werden rechtssicher von den vielen DIN-Normen abzuweichen. Das kann das Bauen schneller, günstiger und umweltfreundlicher machen”, so Sven Giegold.





Hybrider Energiepark und Genehmigungen für die Energiewende
AWV-Vizepräsident und Geschäftsführer Friesen Elektra Green Energy AG, Maximilian von Wedel, stellte das Projekt des hybriden Energieparks vor, der als zukunftsweisendes Beispiel für eine nachhaltige Energiezukunft dient. In diesem Zusammenhang wurde erneut die Notwendigkeit betont, Genehmigungsprozesse zu beschleunigen. Daraufhin teilte Sven Giegold wertvolle Impulse zum Net Zero Industry Act, der dazu beitragen könnte, den Übergang zu einer klimaneutralen Industrie zu beschleunigen. “In den letzten Jahren wurde für grüne Energieprojekte Einiges an Bürokratie abgebaut. Trotzdem dauern Genehmigungen noch zu lange. Mit der neuen EU-Regelung dürfte alles viel schneller gehen. Wir hoffen, dass die Regelung auch für unser Elektrolyseprojekt greifen wird”, erklärte Maximilian von Wedel.
Der Grünen-Politiker konnte aus eigener Erfahrung im Europäischen Parlament wertvolle Perspektiven und Lösungen einbringen, da er konkrete Ansatzpunkte zur Beschleunigung der Genehmigungsverfahren lieferte. “Die Jade Wirtschaftsregion spielt eine zentrale Rolle in der Energietransformation, und Projekte wie das der Friesen Elektra zeigen, wie alle davon profitieren können. Daher ist es entscheidend, dass solche Vorhaben beschleunigt vorangetrieben werden”, betonte AWV-Hauptgeschäftsführer Henning Wessels.
Abschließend wurde das AWV-Positionspapier übergeben, das die wichtigsten Forderungen und Handlungsempfehlungen zusammenfasst.
v.l.: AWV-Hauptgeschäftsführer Henning Wessels, Sina Beckmann MdL, stellvertretender Bundes-Vorsitzende der Grünen Sven Giegold, AWV-Präsident Tom Nietiedt, AWV-Vizepräsidenten Thomas Bruns und Maximilian von Wedel
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