Turbo-Technik erhält Auftrag zur Integration des NH90 Sea Tiger auf Fregatten der Klasse F124
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat heute die Verträge zur Integration des Bordhubschraubers NH90 Sea Tiger auf den Fregatten der Klasse F124 mit der Turbo-Technik GmbH & Co. KG unterzeichnet. Turbo-Technik übernimmt damit als Hauptauftragnehmer ein zentrales Integrationsvorhaben zur langfristigen Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der Fregatten Sachsen, Hamburg und Hessen im Zusammenwirken mit dem künftigen Bordhubschrauber der Deutschen Marine.
Mit dem Vorhaben werden die Fregatten der Klasse F124 für den Betrieb des NH90 Sea Tiger vorbereitet. Der neue Hubschrauber ersetzt perspektivisch den bisherigen Sea Lynx und stellt aufgrund seiner Abmessungen, seines Gewichts und seiner erweiterten Fähigkeiten deutlich höhere Anforderungen an die jeweilige Schiffsstruktur und -technik. Im Mittelpunkt des Auftrags stehen daher umfangreiche Anpassungen an den schiffbaulichen Strukturen, insbesondere im Bereich von Flugdeck und Hangar, sowie die Integration der für Betrieb, Wartung und Instandsetzung erforderlichen Schnittstellen und Systeme.
„Die Integration des NH90 Sea Tiger auf der F124 ist ein anspruchsvolles Integrationsprojekt auf operativ bewährten Einheiten der Deutschen Marine. Wir danken dem BAAINBw und der Marine für das uns mit der Auftragserteilung entgegengebrachte Vertrauen. Unser Team ist hochmotiviert und bereit, seine Erfahrungen mit der Schiffklasse als auch mit Systemintegrationen und Produktänderungen in dieses Vorhaben einzubringen.“, berichtet Martin M. Dassler, geschäftsführender Gesellschafter der Turbo-Technik GmbH & Co. KG. „Unser Anspruch ist klar: Wir wollen unseren Beitrag für eine hohe Einsatzbereitschaft der Flotte und deren Schlagkräftigkeit leisten.“
Die Fregatten der Klasse F124 sind als Luftverteidigungsfregatten ein wesentlicher Bestandteil der maritimen Fähigkeiten der Bundeswehr. Mit der Integration des NH90 Sea Tiger wird die Klasse für den künftigen Flugbetrieb an Bord ertüchtigt. Das Vorhaben umfasst schiffbauliche, technische und organisatorische Leistungen, die eine enge Abstimmung zwischen BAAINBw, Marine, Marinearsenal, Systempartnern, weiteren Zulieferern und uns als Hauptauftragnehmer erfordern.
Turbo-Technik verfügt über langjährige Erfahrung als Partner der Deutschen Marine. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen bereits umfangreiche Arbeitspakete in der Instandsetzung, technischen Aufrüstung und Produktänderungen an Einheiten der Marine übernommen. Ein besonderer Meilenstein war die federführende Rolle als Hauptauftragnehmer bei der Umrüstung des Hochseeschleppers „Rügen“, mit der ein ziviles Arbeitsschiff für den Einsatz im Aufgabenprofil der Marine angepasst wurde.
Der nun beauftragte NH90-Integrationsauftrag markiert angesichts des Volumens den nächsten Entwicklungsschritt. Wie schon in früheren Vorhaben übernimmt Turbo-Technik nicht nur einzelne Gewerke, sondern verantwortet ein komplexes Integrationspaket aus verschiedenen bestehenden Marinesystemen. Dabei bringt das Unternehmen seine Kompetenzen aus Schiffbau, Stahl- und Rohrbau, Maschinenbau, Elektrotechnik, Hydraulik, Engineering, Dokumentation und qualitätsgesicherter Fertigung ein.
„Dieses Projekt steht beispielhaft für die Anforderungen, die moderne Streitkräfte heute an industrielle Partner stellen: schnelle Umsetzung, belastbare technische Lösungen, sichere Integration in bestehende Plattformen und ein hohes Verständnis für militärische Einsatzbereitschaft“, so Martin M. Dassler. „Genau in diesem Feld baut Turbo-Technik seine Fähigkeiten konsequent aus.“
Neben der klassischen maritimen Instandsetzung und Modernisierung entwickelt sich Turbo-Technik zunehmend zu einem wehrtechnischen Fertigungs- und Integrationspartner. Das Unternehmen erweitert seine Fähigkeiten in der Prototypen- und Kleinserienfertigung, insbesondere für Kunden aus der Verteidigungsindustrie. Dazu gehören auch modulare und containerisierte Lösungen, die eine flexible und schnellere Integration auf unterschiedlichen Trägerplattformen ermöglichen.
Über die Fertigung solcher Trägersysteme hinaus übernimmt Turbo-Technik auch Schnittstellen- und Integrationsaufgaben für zugehörige Systeme, etwa im Bereich von Launch-and-Recovery-Lösungen für Boote sowie für Unterwasser- und Überwasserdrohnen. Damit positioniert sich das Unternehmen als industrieller Partner für maritime Fähigkeitsträger, bei denen robuste Fertigung, Systemverständnis und praktische Integration auf bestehenden Plattformen gefordert sind.
Vizepräsident BAAINBw Ralph Herzog und geschäftsführender Gesellschafter Turbo-Technik Martin M. Dassler
Vertragsunterzeichnung der Fa. Turbo Technik und des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz, am 11. Mai 2026
(Fotos: Bundeswehr/Dirk Dannert)
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