Blitz-Umfrage: Auswirkungen des Iran-Konflikts
Wie Sie alle täglich mitbekommen, ist und bleibt die Lage im Nahen und Mittleren Osten weiterhin angespannt. Der Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran hat weitreichende Folgen für die …
Auf Einladung des FDP Kreisverbands Friesland hatte der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade e.V. kurz vor der Bundestagswahl die Möglichkeit, beim Mitgliedsunternehmen in Jever, der Hase Safety Group AG, mit Christian Dürr ins Gespräch zu kommen. Bei einer spannenden Besichtigung des vollautomatischen Hochregallagers bekamen alle Teilnehmenden einen Einblick in die innovativen Prozesse des Unternehmens. Neben einer breiten Produktpalette und der internationalen Ausrichtung des Anbieters für Schutzausrüstung, präsentierten Christian Spiegelberg und Klaus Burgdorff, beide Geschäftsführer Hase Safety Group AG, wie effizient selbst fahrende Stapler eine präzise und zeitsparende Lagerung und Kommissionierung ermöglichen – nach dem Prinzip der chaotischen Lagerhaltung.
Dabei packte der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion auch selbst mit an und testete eine Vakuum-Hebehilfe, um die Effizienz der Lagerlogistik hautnah zu erleben.
Im Anschluss fand ein intensiver Austausch über wirtschaftspolitische Themen statt, die die Jade Wirtschaftsregion betreffen – von wichtigen Rahmenbedingungen für die Unternehmen vor Ort bis hin zu Lösungsansätzen für den Arbeitskräftemangel. Christian Dürr stellte dar, dass die deutsche Wirtschaft ein großes strukturelles Problem hat. Unter anderem ging er dabei auf die Steuerbelastung und die überbordende Bürokratie ein. Als konkrete Beispiele nannte er die Unternehmenssteuern, die im Vergleich zu anderen Industrienationen sehr hoch sind.
Christian Dürr zeigte auch die Wirkungen des Lieferkettengesetzes, insbesondere auf weniger entwickelte Länder, auf. Teilweise gingen dadurch etablierte Handelsströme für Europa verloren, da, die im Gesetz geforderten Maßnahmen, in diesen Ländern nicht geleistet werden können. „Wir müssen wieder wettbewerbsfähiger werden“, forderte Dürr, „die Wirtschaft finanziert letztlich den Staat und nicht umgekehrt.“
Stellvertretend für unsere Gremien waren AWV-Vizepräsident Thomas Bruns und AWV-Vorstandsmitglied Benno Dr. Krüger vor Ort und haben unsere Positionen vertreten sowie das AWV-Positionspapier übergeben. Thomas Bruns zeigte die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Jade Wirtschaftsregion auf. Dabei ging er unter anderem auf die Arbeitskosten, den Fachkräftemangel und die unzureichende Infrastruktur ein. Noch immer sei darüber hinaus der öffentliche Personennahverkehr nicht so leistungsfähig, dass Arbeitnehmer grundsätzlich auf einen PKW verzichten könnten.
Im Rahmen der folgenden Diskussion, wurde auch festgestellt, dass das deutsche Gesundheitssystem zwar leistungsfähig und gut ausgestattet sei, es aber falsche Anreize setze. Kurzfristig sei eine Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen unbedingt erforderlich. Zum Abschluss übergab der AWV Vizepräsident Thomas Bruns das AWV-Positionspapier zu den genannten Themen an den Bundestagsabgeordneten Christian Dürr mit der Bitte um Berücksichtigung der darin aufgeführten Positionen in der zukünftigen Politik.





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