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„Hafen im Dialog“: JadeWeserPort seit zehn Jahren im Rennen

Wilhelmshaven Containerhafen: Hafenentwicklungen im Fokus

110 von 160 Hektar Ansiedlungsfläche vermarktet, 1200 direkte Arbeitsplätze geschaffen, eine dreistellige Millionensumme durch private Unternehmen wurden investiert und weitere Investitionen sowie Arbeitsplätze sollen folgen. Vor einem geladenen Publikum aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung gaben Andreas Bullwinkel (Geschäftsführer JadeWeserPort-Marketing Gesellschaft) und Mikkel Andersen (Geschäftsführer Eurogate) am vergangenen Dienstag bei der Diskussionsveranstaltung „Hafen im Dialog“ nicht nur einen Ausblick in die Zukunft des Hafens, sondern sie zogen anlässlich des 10-jährigen Jubiläums auch Bilanz.

Nach einem Jahrzehnt im Rennen ist die bestehende Hafenfläche fast vollständig vermarktet oder in Verhandlung. Hafenmanager Andreas Bullwinkel ist optimistisch im Hinblick auf die Ergänzungsflächen für Deutschlands einzigen Tiefwasserhafen JadeWeserPort im Voslapper Groden. Seine Aufgabe sei es eine Ausgleichsfläche für das entstandene Naturschutzgebiet zu finden, das er zur Erweiterung des Wilhelmshavener Containerhafens benötigt. Unklare Vorgaben beeinflussen jedoch aktuell die
Planbarkeit.

Durch die Corona-Pandemie haben sich die globalen Logistiklieferketten wesentlich verändert, diese konnte der JadeWeser Port auffangen bzw. Engpässe in anderen europäischen Häfen abmildern. Eine Situation von der der Hafen extrem profitiert hat. Von den rasanten Entwicklungen im Containergeschäft in den letzten zwei Jahren berichtet an dem Abend Mikkel Andersen. Als Reaktion auf die gestiegene Nachfrage, sollen daher bis Ende 2023 alle Containerbrücken um elf Meter erhöht, zwei neue Riesenkrane in Irland gekauft, 400 weitere Mitarbeiter:innen eingestellt und in die Automatisierung des Umschlags investiert werden. In der jetzigen Ausbaustufe sei der JadeWeserPort auf max. 2,7 Millionen Standardcontainer (TEU) im Jahr ausgelegt, eine neue Computersteuerung soll für eine höhere Stapelfähigkeit sorgen, sodass zukünftig pro Jahr 4,5 Millionen TEU umgeschlagen werden könnten.

Auch Oberbürgermeister Carsten Feist und AWV-Präsident Tom Nietiedt blickten nach den anfänglichen Startschwierigkeiten nun positiv in die Zukunft des Hafenstandortes Wilhelmshaven, wobei sie die wichtige Rolle der Stadt als Energy Hub noch einmal besonders herausstellten.

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