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22. Juni 2026
SPAR + BAU beschließt Dividendenausschüttung
Zur ordentlichen Vertreterversammlung hatte die SPAR + BAU am 18. Juni 2026 in den Festsaal des Restaurants Le Patron eingeladen.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung standen nach den Berichten des Vorstandes und des Aufsichtsrates die Feststellung des Jahresabschlusses sowie die Beschlussfassung über die Dividendenausschüttung in Höhe von 4 % für den Pflichtanteil und in Höhe von 3 % auf alle weiteren Geschäftsanteile. Damit bestätigte die Vertreterversammlung das wirtschaftlich erfolgreiche Geschäftsjahr 2025.
Erstmals nach der im vergangenen Jahr durchgeführten Vertreterwahl kam die Vertreterversammlung in neuer Zusammensetzung zusammen. Für die Bereitschaft, im höchsten Gremium der Genossenschaft mitzuwirken, bedankten sich der Aufsichtsratsvorsitzende Matthias Rösner und der Vorstandsvorsitzende Peter Krupinski bei den Vertreterinnen und Vertretern.
Trotz spürbar verschlechterter Rahmenbedingungen für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft konnte die SPAR + BAU im Geschäftsjahr 2025 ein solides Ergebnis erzielen.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden rund 9,7 Mio. € in die Instandhaltung und wertverbessernde Maßnahmen investiert. Auch in den kommenden Jahren wird die Genossenschaft ihren nachhaltigen Bestandsbewirtschaftungskurs fortsetzen und jährlich rund 10 Mio. € in den Wohnungsbestand investieren.
Über 8.700 Instandhaltungsaufträge wurden im Jahr 2025 ausgeführt, 444 Mietverträge abgeschlossen und 102 Wohnungen im Zuge von Mieterwechseln umfassend modernisiert oder renoviert.
Die Leerstandsquote lag zum 31.12.2025 bereits im vierten Jahr in Folge bei 0,0 %. Unter dem Strich erwirtschaftete die SPAR + BAU im Geschäftsjahr 2025 einen Jahresüberschuss von rund 3,6 Mio. €. Mit Zustimmung der Vertreterversammlung wurden davon rund 3,2 Mio. € den Rücklagen zugeführt, um die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens auch künftig sicherzustellen.
In ihren Berichten wiesen Aufsichtsrat und Vorstand darüber hinaus darauf hin, dass die Rahmenbedingungen für die Wohnungswirtschaft weiterhin herausfordernd bleiben. Insbesondere steigende Baukosten, hohe Zinsen, regulatorische Anforderungen und unsichere Förderbedingungen erschweren derzeit die Umsetzung neuer Wohnungsbauprojekte.
Vor diesem Hintergrund bekräftigte die SPAR + BAU ihre Forderung nach verlässlichen und investitionsfreundlichen Rahmenbedingungen, um auch künftig einen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum leisten zu können.
Neben den wirtschaftlichen Kennzahlen wurde in der Vertreterversammlung auch die Bedeutung der Genossenschaft für den sozialen Zusammenhalt in Wilhelmshaven hervorgehoben.

Foto: Wilhelmshavener Spar- und Baugesellschaft eG