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„Ich nehme unglaublich viel für später mit“

Liana Ammo macht ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Schule an der Deichbrücke.

Die 19-Jährige möchte das Jahr nutzen, um sich darüber klar zu werden, wohin sie ihre berufliche Zukunft führt. Bisher hat sie aber auch für ihren Alltag schon sehr viele tolle Erfahrungen sammeln dürfen.

Liana Ammo macht ein FSJ bei der GPS Wilhelmshaven. Nach dem Abitur war Liana Ammo zwar fachlich gut aufgestellt, aufs Berufsleben fühlte sie sich jedoch überhaupt nicht vorbereitet. „Wir haben nur ein kurzes Praktikum in der Schulzeit gemacht, hatten keine Chance, etwas auszuprobieren“, sagt die 19-Jährige. Anstatt sich überstürzt in irgendein Studium zu stürzen, entschied sie sich deshalb für ein Freiwilliges Soziales Jahre (FSJ) bei der GPS Wilhelmshaven. Seit dem 1. August arbeitet sie an der Schule an der Deichbrücke, eine Förderschule für Kinder mit einer Behinderung. „Diese Entscheidung habe ich keinen Moment bereut“, erzählt sie und schwärmt von ihrer Arbeit.

„Es macht großen Spaß, eine Bindung zu den Kindern aufzubauen, ihr Vertrauen zu gewinnen“, sagt sie. Liana Ammo betreut eine Klasse in der Primärstufe. Genau wie sie haben die Kinder erst im Sommer an der Schule angefangen, müssen sich eingewöhnen, alles kennenlernen. „Es ist toll zu sehen, wie ihnen die Strukturen jetzt schon gut tun und sie sich entwickeln.“

Die Schule hat sich die Wilhelmshavenerin für ihr FSJ bewusst ausgesucht. Nachdem sie sich bei der GPS beworben hatte, wurden ihr mehrere Einrichtungen im gesamten Verbreitungsgebiet in Wilhelmshaven, Friesland und dem Ammerland vorgeschlagen. Sie bekam die Chance, jeweils einen Tag zu hospitieren – doch bereits nach dem ersten Tag war für sie alles klar. „Mir hat es an der Schule an der Deichbrücke so gut gefallen, dass ich mir gar nichts anderes mehr angeschaut habe“, erzählt sie und lacht.
Ihr Ziel ist es, in diesem Jahr zum einen Erfahrungen zu sammeln, die ihr bei der Berufswahl weiterhelfen. „Ich lerne hier aber viele Dinge fürs Leben, kann mich ausprobieren und der Gesellschaft etwas zurückgeben“, erzählt sie. Im Team fühle sie sich sehr gut angenommen, sei nicht allein, habe aber auch viel Freiraum. „Im Unterricht darf ich Aufgaben stellen oder in der Turnhalle Übungen aufbauen, mit den Kindern nach eigenen Ideen basteln und meine Kreativität ausleben.“

Zur eigentlichen Arbeit in der Schule kommen Seminare mit den anderen FSJlern. Themen wie Deeskalationstraining, Team Building oder das Experimentieren mit dem Rollstuhl stehen dabei auf dem Plan. „Das bringt einem auch was fürs weitere Leben“, sagt Liana Ammo, „ich nehme hier gerade unglaublich viel für später mit.“ Liana Ammo ist in ihrer Berufswahl noch unsicher, ihr FSJ hat sie bisher darin bestärkt, den sozialen Bereich weiterhin in Betracht zu ziehen. Allerdings sieht sie auch die Schattenseiten, bemängelt beispielsweise die fehlende gesellschaftliche Anerkennung dieser Berufe. Wie sehr ihr der aktuelle Einsatz trotzdem gefällt, hat sie nach den Herbstferien gemerkt: „Da war ich nicht traurig, dass die freie Zeit vorbei ist, sondern habe mich einfach nur gefreut, die Kinder wiederzusehen.“

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