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Pressespiegel: Position 2018 – Rückblick

Diskutieren, debattieren, austauschen und zuhören, diese Möglichkeit bietet das Format „POSITION“. Auch in diesem Jahr veranstalteten der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbandes Jade e.V. (AWV) gemeinsam mit den Partnern des Jade Wirtschaftsraums (JadeBay GmbH, Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, TCN Technologie Centrum Nordwest, Kreishandwerkerschaft Jade, Landkreis Friesland, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Varel e.V., Stadt Wilhelmshaven, Wilhelmshavener Hafenwirtschafts- Vereinigung e.V. und dem Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V.)  und der NORDMETALL Geschäftsstelle Wilhelmshaven „POSITION“  mit dem Thema „Aufbruch Tourismus“. Das Thema Tourismus spielt besonders für die mittelständischen Unternehmen in der Jade Region eine immer wichtigere Rolle. Um über dieses Thema zu diskutieren, bot „POSITION“  eine spannende Gelegenheit mit hochkarätigen Gästen.

Aufbruch in den Tourismus

WIRTSCHAFT – AWV steckte bei Diskussion Positionen zur „weißen Industrie“ ab

„Rund 200 Gäste aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Leben begaben sich auf die „Position 2018“, um sich vom möglichen Kurs in eine touristische Zukunft Wilhelmshavens überzeugen zu lassen.

Als Diskussionsteilnehmer auf dem Podium begrüßte der AWV e.V. Frieslands Landrat Sven Ambrosy als Vorstandsvorsitzenden des Tourismusverbandes „Die Nordsee“ und des Tourismusverbandes Niedersachsen, Carina Balow als Tourismus-Expertin bei der Destination Lab GmbH mit Sitz in Berlin, Architekt Thomas Ladehoff, der im Auftrag Srokas den Umbau der Minenlagerhäuser zum Hotel plant, und Göran Sell, Geschäftsführer der Nordseeheilbad Borkum GmbH. Alexander Luckow, Pressesprecher von Nordmetall, moderierte.

Der Tourismus, erläuterte Ambrosy, erwirtschafte nicht nur eine sehr hohe Wertschöpfung (allein in Friesland rund 450 Millionen Euro jährlich), sondern mache die Region attraktiver: Er erfordere und finanziere Infrastruktur und kulturelle Einrichtungen, die auch den Einheimischen zugute kommen. Außerdem verlocke er etliche, hierher zu ziehen – wichtig angesichts von Demografie und Fachkräftemangel.

Stadt und Region müssten den Tourismus als gemeinsame und übergeordnete Aufgabe betrachten und sich mehr nach den Wünschen der Gäste richten. Die fünf projektierten Hotels in Wilhelmshaven sind laut Ambrosy nicht zu viele. „Wir können das gut vertragen.“ 

In der Publikumsrunde forderte Hotelier Sascha Scheller die Stadt zu Investitionen in die touristische Infrastruktur auf, damit die privaten Investitionen nicht verpufften. Stadtbaurat Oliver Leinert verwies auf den Step plus-Prozess samt Bürgerbeteiligung, auf die Stadtsanierung und darauf, dass die Stadt die Minenlagerhäuser vom Bund gekauft habe und das Hotelprojekt erst ermöglicht habe.“

Wilhelmshavener Zeitung (08.09.2018) / Nordwest Zeitung (08.09.2018)

 

Jadestadt hat den Tourismus entdeckt

POSITION 2018 – Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband erörtert Chancen für Stadt und Region

„Der Veranstaltungsort hätte nicht besser gewählt werden können: die obere Etage eines der beiden Minenlagerhäuser am Nassauhafen. Von dort geht der Blick zur einen Seite weit über den Jadebusen, zur anderen Seite Richtung Häfen. Schwerpunkt der Veranstaltung war das Thema „Aufbruch Tourismus“. In diesem Sinne hatte der Veranstaltungsort durchaus Symbolcharakter, denn die Sroka Beteiligungs-GmbH mit Sitz in St. Peter-Ording plant, die Minenlagerhäuser zum Hotel „das Friesland“ umzubauen.

Sven Ambrosy verwies darauf, dass bereits an einer gemeinsamen „Dachmarke Nordsee“ gearbeitet werde. Im Übrigen freue er sich, dass die Stadt nun den Tourismus als Leitwirtschaft entdeckt habe, nachdem es viele Jahre lang um die Frage gegangen sei: „Gefährdet der Tourismus die großen Industrieprojekte?“. 

In der Diskussion ging es auch um den Gegensatz von Tourismusort und Lebensort. Um beide „Orte“ zu verknüpfen, müsse Rücksicht auf Empfindlichkeiten genommen werden. Wichtig sei es, die Einheimischen bei Projekten mitzunehmen, „Offenheit und Klarheit von Anfang an“, riet Carina Balow. „Je mehr es gelingt, die eigene Identität eines Urlaubsortes heraus zu kitzeln, desto mehr fühlen die Einheimischen: das ist meins. Und desto wohler fühlen sich die Gäste“, so die Erfahrung von Göran Sell. 

Eine touristische Hafenstadt mit Einkaufserlebnis zu schaffen, das müsse das Ziel für Wilhelmshaven sein, unterstrich Thomas Ladehoff. Dazu müssten alte Denkmuster aufgebrochen, Einwohner einbezogen und der Schulterschluss mit dem Umland gesucht werden. Die Kräfte zu bündeln, „alle in ein Boot zu holen“, wie Carina Balow es formulierte, ist für die weitere touristische Entwicklung ein wesentlicher Aspekt, darüber war man sich auf dem Podium einig.“

Jeverisches Wochenblatt (08.09.2018) / Harlinger Anzeiger (08.09.2018)

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